Über Weltklang

Hier geht es nicht um das Grundig-Radio gleichen Namens, nicht um die Band „Weltklang“ noch um die diversen Festivals und Veranstaltungen  oder gleichnamige Musikinstrumente. Es geht um „weltklang.de“, ein Teil des Projektes Weltklang.

— Radio Weltklang —

Seit 1997 wird die Sendung ‚weltklang‘ produziert. Anfangs via Antenne im Raum Höxter und Paderborn ausgestrahlt, hörten etwa 9.000 Hörer pro Sendung zu. Mittlerweile ist Radio Weltklang im Internet angekommen und streamt über Radio Flora in Hannover. Ein eigener 24/7-Stream soll folgen.

Die drei Weltklang-Ausgaben, am 1.Sonntag so wie am 2.und 4. Freitag im Monat , werden jeweils einmalig wiederholt. Somit füllt Weltklang mit 6 Sendeterminen pro Monat 12 Stunden Programm.

In diesem Rahmen wird intensiv die Trommel für Vinyl-Produkte gerührt.

— radio . weltklang . de —

Die Radio Weltklang Inhalte sind vielfältiger Natur. Letztlich liegt das natürlich an den Sendungen, die mich selbst geprägt haben.

Beginnend, natürlich, bei Mel Sondocks Hitparade, gefolgt von Winfried Trenklers „Rock In“, ‚Radiothek‘ und schließlich „Schwingungen„. Dem schloss sich ein großes Loch an, da ich die Senderreform in Richtung 1Live zu chaotisch fand. Gefühlt jede Woche wurde eine neue Sendung bzw. ein neues Format ausprobiert. Kontinuität: Fehlanzeige.

Irgendwo dazwischen, daneben und irgendwie immer dabei: Alan Bangs.

Die Ersten die die Lücke zu füllen vermochten waren Radio FFN. Hier liefen damals wirklich Kultklamotten. Beginnend mit dem legendären FrühstyXradio, das dem Begriff „Morning Show“ endlich mal neue Dimensionen verpasste. Aber auch musikalisch war FFN ganz weit vorn. ‚Grenzwellen‘ etwa, gebaut von Ecki Stieg, der gerne mal Ausflüge in die dunkleren Ecken unserer Seele ermöglichte.

Der WDR rückte erst wieder in Ohrenweite mit Karl Lippegaus. Seine Sendung ‚Border Music‘ war einzigartig. Neben der wirklich grenzenlosen Musikauswahl auf höchstem Niveau, hatte Lippegaus einen ganz besonderen Erzählstil in der Vermittlung von Hintergrundinformationen. Aber natürlich wurde auch diese Sendung dem Formatbrei geopfert.

Weltklang bedient sich bei allen. Inhaltlich grenzen- aber nicht niveaulos, ist Weltklang mit mindestens einem Fuß in der Weltmusik zu Hause. Diese Definition ist dem Programm anzuhören.

Daraus entstand auch der Weltklang-Slogan „all about the world of music“. Nur gut muss sie halt sein.

— www . weltklang . de —

Das Online-Pendent gibt es fast noch länger. Denn schon vor meinem Einstieg im Bürgerfunk versuchte ich Rezensionen im Internet zu publizieren. Leider waren die technischen Voraussetzungen seinerzeit nicht so gut wie heute. So dass Weltklang überwiegend ein Basteldasein führte.

Die ersten Arbeiten wurden komplett per Hand mit Hilfe von web-Editoren gebaut. Weil mir das zu mühsam war, freute ich mich riesig über Microsofts FrontPage. Ein Anfangs wirklich durchdachtes Programm, das aber mit der Zeit sich selber im Weg stand. Der Wechsel zu Dreamweaver versprach zwar mehr, wollte mir aber auch nicht passen. Arbeiten mit Vorlagen war nicht mein Ding, und weder bei FrontPage noch bei Dreamweaver bekam ich die Einbindung einer Datenbank ans Laufen.

Die ersten Content Management Systeme tauchten auf, von denen mich Typo3 am meisten anfixte. Doch leider, selbst nach noch so vielen Büchern, begriff ich die Schnittstelle zwischen Inhalt und Layout nicht. Obwohl ich also problemlos Installation und Backend handeln konnte, wollte das Ziel nicht näher rücken.

In beiden oben aufgeführten Erfahrungen beschlich mich das Gefühl, als wollten viele Autoren nicht mit der Lösung ans Licht. Denn das hätte ja auch für sie, die oft hauptberuflich Pages entwickelten, die Wurst vom Brot ziehen können.

Auch WordPress war damals schon mit von der Partie, galt aber als reine Online-Blog-Technik nicht anpassbar genug. Weder empfand ich es als verständlicher, noch sparch der schlechte Ruf im Bezug auf Sicherheitsfragen dafür.

Jetzt bin ich wieder mit WordPress unterwegs, und mächtig begeistert. Sicher könnte ich mir noch etwas mehr Komfort vorstellen, bin aber schon wirklich froh, in welchem Umfang ich nun meine Leser und Hörer erreichen kann.

— magazin .  weltklang  . de—

Ein Traum, den ich schon seit langem hege, der mir aber bisher zu viel Respekt abverlangt, ist Weltklang als Print-Magazin.

In der Idee steht ein etwa vierteljährig erscheinendes Magazin, das jeweils einem Schwerpunkt gewidmet ist. Das Ganze in einer Qualität, Inhaltlich wie auch im ausgewählten Druckmaterial, die dem Sammler entgegen kommt.

Erste Vorbereitungen haben statt gefunden, sind aber noch nicht ausgefertigt.

Fragen? Siehe Kontaktformular auf dieser Seite.

Vielen Dank & auf bald.
Gruß
Olaf Mittelstädt